Förderkonzept

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Förderkonzept
der Hauptschule Krumbach
 

Allgemeine Ziele unserer Schule:
 
  1. Schwerpunktsetzung im Lehrplan: "Weniger ist mehr"
     
  2. Förderung des sozialen Umfeldes  - Schwerpunkt "Soziales Lernen"
     
  3. Zusatzangebote für interessierte und begabte SchülerInnen
     
  4. Spezielle Angebote für Lernschwächere
     
  5. Intensiver Zusammenarbeit mit den Schulpartnern und der Öffentlichkeit
zu 1.:

Schaffung von Synergien - fächerübergreifendes Arbeiten; gleiche Kapitel nicht in mehreren Gegenständen behandeln (z.B. Geschichte/Sozialkunde - Biologie/Umweltkunde, Behandlung besonderer Schwerpunkte in Projektform

 
zu 2.:

"Soziales Lernen" als Unterrichtsprinzip, einige ausgebildete LehrerInnen mit Zertifikat; Rollenspiele zur Bewältigung von Krisensituationen; regelmäßige Konzentrations- und Auflockerungsübungen vor und während des Unterrichts
Vermittlung einer positiven "Ich-Erfahrung"  Einsatz vieler Interaktions- und Kommunikationsspiele
Angebot von Projektwochen zur Förderung der Gemeinschaft
Gute Beziehungen aufbauen "Eltern - Lehrer - Schüler"
Eigene Wochenstunde: IP = Interessensförderung und Persönlichkeitsbildung als Klassenvorstandsstunde

 
zu 3.:
Freigegenstände  únd Unverbindliche Übungen mit entsprechenden Wochenstunden "Kreativers Gestalten" - Möglichkeit zur künsterlerischen Entfaltung - Dekoration für Schulfeste und andere Anlässe; dekoratives Gestalten einzelner Flächen im Schulhaus "Biologische Übungen" - Förderung de Liebe zur Natur mit zahlreichen Outdooraktionen, "Maschinschreiben" als Ergänzung für die Arbeit am Computer
"Theater der Jugend"
Teilnahme an Wettbewerben

zu 4.: "Große helfen Kleinen" (z.B. beim Schuleintritt), gute Schüler helfen Schwächeren
Bildung von Kleingruppen zur Übung schwieriger Lerninhalte
Häufiger Individualunterricht im Rahmen des Regelunterrichtes, starke Differenzierung
Förderung lebenspraktischer Kompetenzen zur Erreichung von Erfolgserlebnissen

zu 5.: Einbindung der Eltern bei Schulveranstaltungen
Präsentation der Schule bzw. einzelner Klassen und Gruppen bei div. öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Leistungsschau der Wirtschaft), Zusammenarbeit mit den örtlichen undregionalen Medien
Beteiligung an Aktionen der Gemeinde (Klimabündnis, Gesunde Gemeinde ...)
Geimeinsame Projekte HS -ASO (z.B. Malprojekt im Museumsdorf)

 

Förderunterricht im Detail

 

Deutsch:

Ziel der Förderung sind die Bereiche Rechtschreiben, mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch, Lesefertigkeit und Leseverständnis.
Lesen:
SLS (Salzburger Lesescreenng)
Das SLS flächendeckend in allen Klassen - Rückmeldung an die D-LeherInnnen - Langzeitbeobachtung bezüglich der Leseentwicklung und Reaktion im Unterricht
Einsatz von:
Schulbüchern und Lesebüchern
Jungösterreich, Topic
Klassen - und Schulbücherei
Autorenlesungen als Anregung
Rechtschreiben:
G r u n d w o r t s c h a t z
Übung des Grundwortschatzes - Schaffung eines "Wortspeichers"
Verschiedenste Übungen
Defizite erkennen, definieren und individuell behandeln (z.B. differenzierte HÜ)
Sprache:
Sprachrichtigkeit und Sprachbetrachtung als Schwerpunkte
Verstärkter Einsatz des PC als zusätzliche Motivation der sprachlichen Mitteilung
verschiedene Texte schreiben
Schriftverkehr
Kreatives Schreiben (Gedichte, Märchen, Haiku ...)
Schülerzeitung
Zuhören, hinhören, wahrnehmen
Rollenspiele
Diskussionen
Referate
Theater spielen

 

 

Englisch:

 

Oberstes Ziel ist das freie Sprechen in Alltagssituationen
Soziales Lernen als Unterrichtsprinzip
durch Einsatz von
motorischen Trainings, Rhythmik, Tanz, Konzentrations- und Kommunikationsübungen
Sprachspiele, Hörtraining
als Schulung für die Sinne
Every day situations, travelling, shopping
Vorbereitung auf den Übertritt in Höhere Schulen
Überprüfung der Etappenziele
Umsetzung durch innere Differenzierung, Partnerübung, Gruppenarbeit, Sehen lernen - Wortbilder speichern
Zusatzangebote:
Englisch conversation
Role plays
Projects (Australia ...)
English Theatre
Zusatzliteratur
Sprachwochen in England oder Malta
Englisch in anderen Fächern verwenden
Aufgaben im Internet
Schülerzeitung
Aktuelle Geschichten
Posters
Angebote für Schwächere:
Memory-Training
Karteikarten
Computer-Lernprogramme
Lernspiele, Videos

 

Mathematik

Hauptziel ist es , neben dem Erwerb von Grundfertigkeiten
Selbständigkeit und -tätigkeit auf freudvolle Art zu erlangen:

bulletGruppen- und Partnerarbeit
bulletZusatzangebote
bulletSelbständiges Arbeiten und Gestalten
bulletEingehen auf individuelle Lösungsvorschläge
bulletWeniger = mehr

Vorgabe von Nahzielen  - Monitoring;
Heben des Selbswertgefühls (Lob, Anerkennung, ...);
Kritikfähigkeit schulen;
Persönliches Gespräch;
Einsatz des PC (SbX, Internet)
Teilnahme an der M - Olympiade

Die in den Hauptgegenständen angebotenen Fördermaßnahmen werden auch in allen anderen Unterrichtsgegenständen angewendet.


Expliziter Förderunterricht: (FÖU in einer zusätzlichen Stunde)
 Behebung vorübergehender Defizite  in einer eigenen Stunde (0. Stunde) in Kursform bei Gefahr der Abstufung
zur Unterstützung nach erfolgter Aufstufung
zur Hilfe nach längerer Krankheit


1) Feststellung der Defizite
2) Erstellung eines Therapieplanes
3) ständige Evaluierung

Besondere Individualisierung durch die kleine Schülergruppe möglich

 

Angeschlossene Klasse der

Polytechnischen Schule

Hauptziel ist die Entwicklung und Vertiefung sozialer und ethischer Kompetenz. Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern, verantwortungsvoller Umgang mit Material, Werkzeug und Umwelt.
Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls durch eine Projektwoche

 

Deutsch:
Erwerb von Kompetenzen; differenzierte Lernangebote wegen der starken Streuung("Jedem, was ihm zumutbar ist")
Berücksichtigt werden:

bulletverschiedene Arbeitszeit
bulletunterschiedliche Vorkenntnisse
bulletunterschiedliche soziale Voraussetzungen

Einsatz von Partnerarbeit, Gruppenarbeit
Medieneinsatz - Videokamera ("Lesen wie ein Fernsehansager")
Projekte zur Stärkung der Lesekompetenz - z.B. "Schule des Lesens"
Übungen zur Stärkung des mündl. Ausdrucks für Vorstellungs - und Bewerbungsgespräche
Förderung und Stärkung der Selbstsicherheit durch Rollenspiele und Kurzreferate
Regeln aufstellen: Reden lassen, Zuhören können
Stärken und Schwächen anderer akzeptieren lernen
Präsentation in der Schule, aber auch bei öffentlichen Veranstaltungen

Englisch:
Koordinierung der einzelnen Leistungsstufen, Erhebung der Leistungsstandards der einezelnen Schüler, Ausarbeitung von Therapieplänen
Üben von Alltagssituationen durch Spiele
Unterstützung durch Videokamera
Projekt mit einem Native Speaker
Berufsspezifische Vokabel und Redewendungen
Kurzreferate und Projekte über Alltagssituationen

Mathematik:
"Abholen" der einzelnen Schüler auf ihrem Niveau, Erstellung einen Therapiekonzeptes
Schwere Defizite im expliziten Förderunterricht "nachholen"
Auslagerung mancher Stoffgebiete in den Fachgruppenunterricht (z.B. Buchhaltung)
Herausarbeiten der Voraussetzungen und Ziele
Gliederung in Teilprobleme
Abschätzen von Lösungen
Praktische Anwendung erworbenen Wissens
Einordnen in Bekanntes
Exaktes Arbeiten
 

In allen Gegenständen der PTS ist die Ausrichtung auf das kommende Berufsleben in arbeitstechnischer und sozialer Hinsicht ein immer präsentes Unterrichtsprinzip, dem alle Bemühungen von Eltern, Lehrerrn und Schülern gelten.

F ö r d e r k o n z e p t  f ü r  d i e
a n g e s c h l o s s e n e n  A S O
 K l a s s e n :

"Erleben von Schule mit allen Sinnen"

Ständiger Individualunterricht
Förderung lebenspraktischer Kompetenzen
Erweiterung des Lebenshorizonts
Selbständigkeitsentwicklung
Selbsteinschätzung begreifbar machen, Selbstverantwortung unterstützen
Ordnungsrahmen festlegen und üben
Lerntipps nach Vester "Denken-lernen-vergessen"
Einsatz verschiedener Hilfsmittel (Internet, Lexikon ...)
Einsatz zahlreicher Spiele zur Ich-Erfahrung, Entspannungstechniken, Phantasiereisen
Umweltgedanke, naturkundl. Aspekte, kreatives Gestalten
Durchführung zahlreicher Projekte (Plakate, Ausstellungen, Abenteuerwoche ...)
Berufsvorbereitungsjahr im letzten Schuljahr in der PTS-Klasse
Vermehrte Öffentlichkeitsarbeit, um den Schülern ihre geografische Umgebung zu erschließen und ihnen Kontakte mit Menschen aus dem öffentlichen und auch privaten Bereich zu ermöglichen.

Da sich ASO, VS, HS und PTS in einem Gebäude befinden, ist eine umfassende Kooperation in vielen Unterrichtsbereichen zur besseren Förderung der ASO-Schüler möglich.

 

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